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Tango balcano

Nikola Lutz - Saxophone, Tárogató
Ina Henning - Akkordeon

Der Tango, dieses sehnsüchtig-zerrissene, schmerzvolle und doch so lebensfreudige Gefühl, das wir lieben, ist ein spezielles Gebräu aus Einflüssen unterschiedlichster Kulturen. Süd- und osteuropäische Klänge, kubanische Musik und die Musik der argentinischen Gauchos formten ihn und machten ihn reicher. So schillert er in vielen Farben und hier und da blitzen die Elemente durch, aus denen er einst entstand. Er war die Medizin derer, die fort gegangen waren, die sehnsüchtig nach der Heimat eine Sprache suchten und fanden, die ihre - nicht immer freiwilligen - neuen Erfahrungen mit der Sehnsucht nach dem Verlassenen verband.

In einer fiktiven Zeitreise begegnet der Tango hier dem Klezmer - der Musik osteuropäischer Juden - und der urwüchsigeren, wilderen, immer noch auch unzugänglicheren traditionellen Musik Rumäniens. Tangotopia hat sich auf eine Forschungsreise begeben und sich mit lauschender Neugier der Musik derer, die hiergeblieben waren genähert.

In "Tango balcano" ist Nikola Lutz sowohl wie gewohnt am Saxophon wie auch auf dem ungarischen Volksinstrument "Tárogató" zu hören, das den holzig-warmen Klang der Klarinette mit der Kraft des Saxophons zu verbinden vermag und mit diesem Klang der Musik eine ganz eigene Note verleiht.

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